Unsere Bewohnerin Romina hat uns heute Fotos aus der Schreinerei geschickt. Sie hat gerade viel Freude am Arbeiten mit der Dekupiersäge. Entstanden sind zwei selbst entworfene Handyhalterungen und einige ungewöhnliche Garderobenhaken.
Mit einem Augenzwinkern sagt sie über sich selbst: „Durch Arbeit von allen belastenden Gefühlen flüchten… – das kann ich.“ Und genau darin liegt etwas sehr Kraftvolles. Beschäftigung, die Sinn macht und die Hände fordert, kann ein Anker sein – ein Weg, um innere Unruhe zu sortieren, Abstand zu finden oder sich neu zu fokussieren.
Rominas Projekte erinnern uns daran, wie funktional und konstruktiv handwerkliches Tun wirken kann: Es schafft Struktur, weckt Stolz und bringt Ruhe in herausfordernde Zeiten. Und manchmal entstehen dabei sogar kleine Kunstwerke.