Wir waren erneut zu Gast an der Chiemsee Realschule Prien: Auf Einladung von Klassenleiterin Miriam Brandmeier konnten wir eine weitere Präventionsveranstaltung gestalten – ein Austausch, der uns jedes Mal aufs Neue berührt. Im Mittelpunkt standen unsere Bewohnenden Romina, Tobias und Sebastian. Mit großem Mut haben sie ihre persönlichen Lebensgeschichten geteilt: ihren Weg in die Suchterkrankung, die Herausforderungen auf diesem Weg und ihren Einsatz für ein abstinentes Leben, mit allen Höhen und Tiefen. Ihre Offenheit hat die Schülerinnen und Schüler spürbar beeindruckt – und gezeigt, wie wichtig es ist, hinter die Fassade zu blicken.
Für den fachlichen Rahmen und den theoretischen Input sorgte unsere Einrichtungsleitung Bettina Neumayr, die die Veranstaltung begleitete und wichtige Hintergründe zur Suchterkrankung vermittelte. Diese Form der Präventionsarbeit geht unter die Haut: Sie schafft echte Begegnung, löst Emotionen aus und bleibt dadurch oft lange im Gedächtnis – bei Schülerinnen und Schülern ebenso wie bei den Lehrkräften. Der große Applaus am Ende spricht für sich. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner leisten mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zur Enttabuisierung und Entstigmatisierung von Suchterkrankungen.
Wir sagen Danke an alle, die sich einbringen – für mehr Verständnis, Offenheit und ein respektvolles Miteinander.